Der Verein

Der Haus- und Grundbesitzerverein von 1887 Berlin-Steglitz e. V. ist ein seit nunmehr 125 Jahren bestehender Traditionsverein, der die Interessen von Haus- und Wohnungseigentümern bundesweit vertritt.


Wir beraten Sie in Ihren individuellen Angelegenheiten "rund um Ihre Immobilie". Wir unterstützen Sie bei Ihren Verwalteraufgaben wie z. B. Erstellung einer Betriebskostenabrechnung, Durchführung von Mieterhöhungen und Modernisierungen. Die in diesem Zusammenhang stehenden Rechtsfragen (Mietrecht, Wohnungseigentumsrecht, Baurecht, Nachbarrecht, ENEV 2009 etc.) beantworten wir Ihnen gern. Aber auch bei sehr speziellen Problemen lassen wir Sie "nicht im Regen stehen": wir verfügen über ein breites Netz an Sachverständigen und sonstigen Sachkundigen.


Über aktuelle Themen informieren wir Sie an unseren regelmäßig stattfindenden Mitgliederversammlungen und über unsere eigens für Sie herausgegebene Mitgliederzeitung.


Zentraler Anlaufpunkt ist unsere Geschäftsstelle in der Schloßstraße 41 in Berlin-Steglitz, gelegen in unmittelbarer Nähe zum Rathaus Steglitz und der quirligen Flaniermeile "Schloßstraße" mit seinen zahlreichen Cafés und Einkaufsmöglichkeiten.



Was erwartet uns im Jahr 2014 ?

Herabgesetzte Kappungsgrenze für 30 brandenburgische Kommunen ab Herbst 2014
Die Regierung des Landes Brandenburg hat am 8. Juli 2014 auf Vorschlag von Bauminister Jörg Vogelsänger für 30 Kommunen eine herabgesetzte Kappungsgrenze beschlossen. Eine Kappungsgrene spielt eine Rolle bei den Mieterhöhungen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete (nach § 558 BGB). Die Höhe der Mieterhöhung wird mittels dieses Instruments durch zwei unabhängig voneinander einzuhaltende Obergrenzen eingeengt: durch die (zuerst zu ermittelnde) ortsübliche Vergleichsmiete und durch die Kappungsgrenze. Bei der Mieterhöhung wird stets der Umfang durch die jeweils niedrigere Begrenzung bestimmt.

Nach § 558 Abs. 3 BGB beträgt die Kappungsgrenze 20% für drei Jahre. Die verlangte neue Miete wird demzufolge mit der Miete von vor 3 Jahren verglichen, um die Einhaltung der Kappungsgrenze zu kontrollieren.

Wenn die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen in einer Gemeinde oder einem Teil der Gemeinde besonders gefährdet ist, sind die Landesregierungen ermächtigt, in diesen Gebieten durch die Rechtsverordnung die Kappungsgrenze von 20 % auf 15 % herabzusetzten. Das hat nun gestern das brandenburgische Kabinett beschlossen. Die entsprechende Verordnung soll zum 1. September 2014 in Kraft treten.

Laut der Mitteilung des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft in Potsdam (www.mil.brandenburg.de) wird die herabgesetzte Kappungsgrenze in den folgenden Kommunen eingeführt:

Bernau bei Berlin, Birkenwerder, Blankenfelde-Mahlow, Dallgow-Döberitz, Eichwalde, Erkner, Falkensee, Glienicke/Nordbahn, Großbeeren, Hennigsdorf, Hohen Neuendorf, Hoppegarten, Kleinmachnow, Königs Wusterhausen, Mühlenbecker Land, Neuenhagen bei Berlin, Nuthetal, Oranienburg, Panketal, Petershagen/Eggersdorf, Potsdam, Rangsdorf, Schönefeld, Schöneiche bei Berlin, Schulzendorf, Teltow, Velten, Werneuchen, Wildau und Zeuthen.

Mietpreisbremse
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMVJ) hat einen Gesetzentwurf zur sogenannten Mietpreisbremse vorgelegt und zur Abstimmung in die anderen Ministerien versandt, die nun bis Ende April Zeit haben, ihre Änderungswünsche durchzugeben. Danach muss das Kabinett über das Vorhaben entscheiden. Das Gesetz soll Anfang oder im Laufe des Jahres 2015 in Kraft treten.

Mehr über den Referentenentwurf zur Mietpreisbremse können Sie in dem Beitrag unseres stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn Hans-Joachim Beck, nachlesen.

Rauchmelderpflicht in Berlin
In diesem Jahr soll die Berliner Bauordnung novelliert werden. Im Rahmen dieser Gesetzesänderung wird laut der Ankündigungen des Bausenators auch die Pflicht zur Aus- und Nachrüstung von Wohnungen mit Rauchmeldern eingeführt.
Das Abgeordnetenhaus von Berlin befasste sich während seiner 36. Sitzung laut des Protokolls vom 8. Januar 2014 mit dem Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen (Drucksache 17/0421 vom 21.06.2012) mit der Änderung der Bauordnung für Berlin, unter dem Stichwort "Mehr Sicherheit durch Rauchmelder".
Nach diesem Entwurf soll in die Bauordnung § 33 a mit dem folgenden Inhalt eingefügt werden:
(1) In Treppenhäusern von Wohngebäuden mit mehr als zwei Wohneinheiten je Aufgang muss mindestens ein geeigneter Rauchwarnmelder angebracht werden. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch früh- zeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Gebäude sind spätestens bis zum 30. Juni 2013 durch die Eigentümer mit Rauchwarnmeldern auszurüsten.
(2) Die für das Bauwesen zuständige Senatsverwaltung kann die technischen Voraussetzungen für Rauchwarnmelder durch Rechtsverordnung vorschreiben.“
Derzeit laufen zu diesem Entwurf vorgesehene Abstimmungen. Sobald uns weitere Informationen diesbezüglich vorliegen, werden wir Sie selbstverständlich darüber informieren. In diesem Zusammenhang ist noch auf die DIN 14676 "Rauchmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung - Einbau, Betrieb und Instandhaltung" (letzte Ausgabe September 2012) hinzuweisen. Als eine sogenannte „Anwender-Norm“ beschreibt sie auf nationaler Ebene Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern bzw. Heimrauchmeldern. Sie richtet sich an die für den Brandschutz zuständigen Behörden und am Bau beteiligte Personen, u.a. an Bauherren, Eigentümer und Vermieter.

Verordnung über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum erlassen
Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat am 29. November 2013 das Gesetz über das Verbot der Zweckentfremdung (GVBl. S. 626) verabschiedet. Der Senat von Berlin hat die in § 1 Abs. 2 Satz 1 und 2 des Gesetzes festgeschriebene Ermächtigung wahrgenommen und am 4. März 2014 die Verordnung über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum (Zweckentfremdungsverbot-Verordnung-ZwVbVO) erlassen. Diese Verordnung tritt am 1. Mai 2014 in Kraft.
Gemäß § 1 der Verordnung über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum gilt sie für das gesamte Stadtgebiet Berlins. Die Verordnung legt somit fest, dass im gesamten Stadtgebiet Berlins die Versorgung der Bevölkerung mit ausreichendem Wohnraum zu angemessenen Bedingungen als besonders gefährdet anzusehen ist. Die Verordnung findet jedoch keine Anwendung auf den öffentlich geförderten Wohnraum, für den die Spezialnormen des Wohnraumförderungsgesetzes (WoFG) gelten.
Die Zweckentfremdung von Wohnraum ist gemäß § 1 Absatz 1 des Zweckentfremdungsverbot-Gesetzes unter den Vorbehalt einer Genehmigung gestellt. Für den Vollzug der neuen Vorschriften sind die jeweiligen Bezirke zuständig. Nach § 3 der Verordnung kann eine solche Genehmigung unter Auflagen erteilt werden. Wird der Antrag von einem Mieter gestellt, muss er die Zustimmung des Vermieters vorlegen. Dadurch sollen Entscheidungen gegen den Willen des Vermieters vermieden werden.
Eine Genehmigung wird als Ausnahmetatbestand regelmäßig mit einer Ausgleichszahlung verbunden. § 4 Abs. 3 ZwVbVO legt die grundsätzliche Basis für zwei Ausgleichszahlungsarten fest. Als Oberwert für die laufende Ausgleichszahlung werden 5 Euro monatlich pro Quadratmeter zweckentfremdeter Wohnfläche festgelegt. Die Ausgleichszahlung kann jedoch auf Antrag oder von Amts wegen abgesenkt werden, insbesondere wenn bei gewerblicher oder freiberuflicher Nutzung die Festsetzung einer Ausgleichszahlung in voller Höhe nachweislich zu einer Existenzgefährdung führen würde (§ 4 Abs. 4 ZwVbVO).

Vereinszeitung des Haus- und Grundbesitzervereins von 1887 Berlin-Steglitz e.V.

Steglitzer Hausbesitz 2013

125 Jahre Haus- und Grundbesitzerverein von 1887 Berlin-Steglitz e.V.

Festschrift 2012

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Mitgliederversammlung

am 17.09.2014 um 19:00 Uhr im Best Western Premier Hotel Steglitz International, Albrechtstraße 2, 12165 Berlin

Workshop Altbauten

Am 12.11.2014 findet ein Workshop zum Thema „Altbau – Wertsteigerung und Qualität“ statt.
Details und Anmeldung
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Sicheheitstipps der Berliner Feuerwehr